Mittwoch, 19. September 2018

Zukünftig Eintritt für Kinder frei: LWL - Museen

LWL will Museen für Kinder und Jugendliche eintrittsfrei machen

Dortmund/Metropole Ruhr (idr). Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) plant, Kindern und Jugendlichen freien Eintritt in den 18 LWL-Museen zu gewähren. Einen entsprechenden Antrag hat der Kulturausschuss des Landschaftsverbandes heute in Dortmund diskutiert. Über einen Mobilitätsfonds könnte zudem die Anreise für Schulen oder Kitas unterstützt werden. Eine endgültige Entscheidung wird im LWL-Landschaftsausschuss am 5. Oktober fallen.
Nach Berechnungen des LWL würden seinen Museen so etwa 636.000 Euro jährlich an Eintrittsgeldern entgehen. Kompensiert werden soll das durch höhere Ticketpreise für Erwachsene (plus 1 Euro) und weniger eintrittsfreie Tage für alle. Trotzdem müsse der LWL ab 2020 den Haushalt für den Mobilitätsfonds um 300.000 Euro jährlich aufstocken.
Neun der 19 LWL-Museen befinden sich in der Metropole Ruhr.

Ruhrgebiet – Freizeit & Kulturelles


Freizeit,
Kulturelles, Tipps


Metropole Ruhr (idr). Regisseurin Leonie Böhm greift mit Vorliebe zu klassischen Stoffen, um deren Kernkonflikte zu fokussieren. Für ihre Inszenierung "Die Leiden der Jungen (Werther)" am Theater Oberhausen hat sie sich des bekannten Briefromans von Goethe angenommen. Es geht um die Frage, ob das Sprechen über Gefühle diese intensiviert, ober ob - umgekehrt - starke Gefühle zu genialen Aussagen treiben. Bei Werther, dem fiktiven Autor von Goethes Briefroman, beflügelt sich beides gegenseitig. Er steigert sich hinein in Lust und Schmerz. Premiere ist am 21. September, 19.30 Uhr, im Großen Haus.
Infos: www.theater-oberhausen.de
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Mit "Othello" inszeniert Roberto Ciulli einen Klassiker von Shakespeare am Mülheimer Theater an der Ruhr. Unbemerkt von der Gesellschaft haben Othello und Desdemona geheiratet, der dunkelhäutige Feldherr und die Tochter eines wohlhabenden venezianischen Senators. Nicht seine Hautfarbe schließt Othello aus der Gesellschaft aus, aber seine Fremdheit. Als sein Untergebener Jago ihm einflüstert, dass Desdemona untreu ist, wächst in Othello tödlicher Eifersucht. Premiere ist am 20. September, 19.30 Uhr.
Infos: www.theater-an-der-ruhr.de
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"Theater-Häppchen" werden am 23. September, 11 bis 18 Uhr in der Casa in der Theaterpassage in Essen serviert. Zum Beginn der neuen Spielzeit geben 17 Essener Ensembles kleine Kostproben und Ausschnitte aus ihren aktuellen Produktionen und zeigen, wie vielfältig die Theaterszene der Stadt ist.
Infos: www.schauspiel-essen.de
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Die Dortmunder Museumsnacht wird volljährig: Am 22. September startet sie ab 16 Uhr in eine neue Runde. Rund 500 Veranstaltungen aus den Bereichen Wissenschaft, Sport und Kultur an 50 Orten stehen zur Auswahl. Das Angebot umfasst Konzerte und Shows, Führungen und Ausstellungen, Lesungen und Theaterstücke sowie zahlreiche Mitmachaktionen. Zu ihrem 18. Geburtstag kooperiert die Museumsnacht mit dem Schauspiel Dortmund und dem Wissenschaftsfestival Highlights der Physik.
Infos: www.dortmund.de
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Feuerwerk und Live-Musik: Darauf setzt der Feuerabend am 22. September, 18 bis 24 Uhr, in Herne. Vier Feuerwerke erleuchten vor der Kulisse des illuminierten Rathauses den nächtlichen Himmel, für die musikalische Untermalung sorgen zwei Bands.
Infos: www.stadtmarketing-herne.de
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"Ausgeflippt" gibt sich das Museum Strom und Leben in Recklinghausen vom 21. bis 23. September. Dann verwandelt sich das Museum für drei Tage in eine großen Flipperhalle. Die Besucher können ihre Geschicklichkeit an mehr als 70 klassischen und neueren Flipper sowie bei verschiedenen Arkadespielen erproben.
Infos: www.umspannwerk-recklinghausen.de
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"Reiches Land – warum hungern Mitmenschen trotzdem?" Mit dieser Frage beschäftigt sich das WDR 5-Stadtgespräch, das am 20. September, 20.05 im Haus der Oberhausener Tafel stattfindet. Der Armutsforscher Prof. Dr. Christoph Butterwegge disktutiert mit Silvia Willershausen von der Tafel und Christian Woltering, Landesgeschäftsführer "Der Paritätische NRW", darüber, wie die größer werdende Lücke im Sozialstaat geschlossen werden kann. Die Moderation haben Matthias Bongard und Olaf Biernat.
Infos: www.wdr5.de

Montag, 17. September 2018

Serie: Rund ums Pferd, Freizeitreiten



 
ONsüd-Bilder: Sebastian Pokojski

„Treuer Freund“, nicht Sportgerät
Engagierte Freizeitreiter gehen gerne mit viel Leidenschaft und Tierliebe ihrem Hobby nach


von Sebastian Pokojski

Freizeitreiterin Anna (21) beim Satteln der Pferde
Sonntagnachmittag auf einem Reiterhof in Bochum - Hordel: Vanessa Benninghaus sattelt gemeinsam mit ihren Freundinnen Anna und Kim die Pferde. Die drei verbindet eine gemeinsame Leidenschaft; sie sind passionierte Pferdeliebhaberinnen. Die jungen Frauen teilen sich gemeinsam in Form einer Reitbeteiligung die Fürsorge zweier Wallache, die mitten im Ruhrgebiet in Bochum an der Stadtgrenze zu Wanne-Eickel ein artgerechtes Leben führen dürfen.
Neulinge werden begrüßt; Kim (22) am Stall von Bettini
Das Pferdeleben war für die beiden Wallache Bettini und Hannes nicht immer so schön. Vanessa Benninghaus hat sie gemeinsam mit ihrem Mann Manuel aus ihrem bisherigen Pferdealltag erlöst und bietet nun mit viel Fürsorge und Liebe den beiden Tieren ein gutes Zuhause. Davon profitieren nicht nur die Pferde.
Denn, wenn die 29-jährige Marktmanagerin nach einem stressigen Arbeitstag zum Stall fährt, weiß sie: gleich ist Abschalten und Ruhe angesagt. „Man vergisst hier ganz schnell seine Sorgen und Nöte. Für mich und meinen Mann ist das auch ein Stück Freiheit.“
Und sie sieht die Pferde nicht als Sportgerät, sondern auch als „guten Freund“. „Die Pferde spiegeln einen schon ganz gut wieder.“ Um so mehr freut es sie, dass der Trakehner (Traber) Bettini nicht mehr auf der Trabrennbahn um Siege kämpfen muss. Ihr Mann Manuel hat mit viel Geduld und Hingabe den 2008 geborenen Wallach zu einem ruhigen, ausgeglichenen Wesen verholfen.
Auch der 12-jährige Haflinger Hannes ist nun ein lebensfroher und freundlicher Wallach. „Bevor wir ihn „gerettet“ haben, hat er fast jeden Reiter in einem Pferdeverleih vom Sattel geschmissen.“ Bei unserem Fototermin sitzt Anna ganz entspannt auf ihm und reitet die Feldwege entlang. Auch Freundin Kim, beide sind Arbeitskolleginnen und machen eine Ausbildung zur Krankenschwester, kommt bestens mit Wallach Bettini klar. Die beiden, wie auch Besitzerin Vanessa, haben schon seit ihrer Kindheit mit Pferden zu tun, sei es durch Reitunterricht, Reitbeteiligungen oder auch durch den Besitz von eigenen Pferden. Die jungen Reiterinnen unterstützen die Besitzer mit Erfahrung und Engagement. Mindestens drei bis viermal die Woche sind sie am Stall.

Wenn's mal hakt: Besitzerin Vanessa
Benninghaus eilt sofort zu Hilfe
Damit es den Tieren auch weiterhin gut geht, sorgen Besitzer Vanessa und Manuel Benninghaus neben einer gesunden Ernährung auch für gesundheitliche Vorsorge zusätzlich durch Equikinetic. Laut Wikipedia ist Equikinetic ein Longierprogramm, das auf dem isokinetischen Trainingsprinzip beruht. Dieses Longierprogramm ist ein Intervalltraining an der Longe, bei dem innerhalb verschiedener Übungen Muskelgruppen für eine bestimmte Zeit gleichmäßig stark angespannt und so trainiert werden. Entwickelt hat das Programm der deutsche Pferdetrainer Michael Geitner. Dieses Programm wird bei den beiden Pferden des Ehepaares Benninghaus durch eine Fachkraft ausgeführt. Außerdem bekommen die Pferde Osteopathie (Alternativmedizin), wobei beim ehemaligen Traber auch Akkupunktur angewendet wird. Wichtig ist Vanessa Benninghaus, dass die Pferde immer einen Tag in der Woche „Pause“ haben. „Unsere Pferde sollen ein glückliches Leben führen,“ betont die Freizeitreiterin. „Wir sind gerne bereit, auch mal tiefer in die Tasche zu greifen, wenn es um das Wohlbefinden unserer Vierbeiner geht.“ Denn eins ist der verantwortungsvollen Tierbesitzerin klar: jedes Hobby hat seinen Preis.
So viel Engagement verdient sicherlich Anerkennung und ist eine gute Inspirationsgrundlage für alle, die nach neuen Wegen suchen, ihren persönlichen Zugang zur Natur zu finden.



Donnerstag, 13. September 2018

Ruhrgebiet – Freizeit & Kulturelles


Freizeit,
Kulturelles, Tipps


Metropole Ruhr (idr). Das Theater Oberhausen startet mit einer Uraufführung in die neue Spielzeit: Am Freitag, 14. September, 19.30 Uhr, zeigt das Ensemble erstmals "Fit & Struppi im Reich der Neuen Mitte" von Nicola Bremer. Dafür geht das Theater in die beeindruckenden Industriehallen des ehemaligen Thyssen-Geländes am Gasometer Oberhausen. Das Projekt lädt Zuschauer in ein "Vorstellungskraft-Fitnessstudio" ein, das auf dem Gelände des weltweit ersten Zentrums des Fitnesssports "The Mirai" entsteht.
Infos: www.theater-oberhausen.de
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Pink Floyd in Dortmund: Am 15. September öffnet im Dortmunder U die erste internationale Retrospektive einer der weltweit einflussreichsten Musikbands ihre Tore. Die Schau "The Pink Floyd Exhibition: Their mortal remains" nimmt die Besucher mit auf eine Hör- und Seh-Reise in die 50-jährige Geschichte der Band. Höhepunkt ist eine 360-Grad Audio-Video-Installation, für die der Song "Comfortably Numb" neu abgemischt wurde. Nach London und Rom ist Dortmund bis zum 10. Februar 2019 die erste und einzige Station der Schau in Deutschland.
Infos: www.dortmunder-u.de
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Am Samstag, 15. September, fällt in Unna der Startschuss für "Mord am Hellweg" - natürlich nur im übertragenen Sinn. Europas größtes internationales Krimifestival präsentiert acht Wochen lang rund 200 Krimilesungen und spannende Begegnungen mit 180 nationalen und internationalen Stars an 100 Orten. Zum Auftaktfest im Circus Travados in Unna werden u.a. Katrine Engberg (Dänemark) und Craig Russell (Schottland) erwartet.
Infos: www.mordamhellweg.de
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Das Berliner Ensemble und das Schauspiel Dortmund eröffnen die Spielzeit mit einer Simultan-Uraufführung. Die Inszenierung "Die Parallelwelt" ist am Samstag, 15. September, 19.30 Uhr, zeitgleich in beiden Städten zu sehen. Die beiden Aufführungen werden zu einer, indem sie über Glasfaserkabel miteinander interagieren. Das Stück ist von Kay Voges, Intendant des Dortmunder Schauspiels, und dem Dramaturgen Alexander Kerlin. Ausgangspunkt ist die Frage, was wäre, wenn die Welt irgendwo im Universum ein zweites Mal identisch existierte.
Infos: www.theaterdo.de
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Das Heinz-Hilpert Theater bringt den Beat nach Lünen: Zur Spielzeiteröffnung lädt das Theater am Samstag, 15. September, ab 16 Uhr zum Open Air-Theaterfest auf dem Willy-Brandt-Platz. Höhepunkt ist der "Beat-Club" ab 18.30 Uhr. Das Ensemble bringt eine Cover-Show mit Live-Band als Hommage an die 1960er Jahre auf die Bühne. Das Theater feiert in diesem Jahr seinen 60. Geburtstag.
Infos unter www.luenen-veranstaltungen.de
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Auch in Essen wird gefeiert: Zum Spielzeitauftakt und zum 30. Geburtstag des Aalto-Theaters lädt die Theater und Philharmonie Essen am Sonntag, 16. September, zum Theaterfest. Unter dem Motto "30 Jahre Aalto-Theater – Alle in einem Boot" präsentieren sich ab 13 Uhr Musiktheater, Ballett, Philharmoniker, Philharmonie und Schauspiel. Zu sehen und zu hören sind Höhepunkte aus den Spielplänen. Besucher können auch einen Blick hinter die Kulissen werfen. Dazu gibt es Talkrunden, Shows, Führungen und Aktionen.
Infos: www.theater-essen.de
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Gleich zwei Ausstellungsorte hat die Schau "Stoffwechsel - die Ruhrchemie in der Fotografie", die am Sonntag, 16. September in Oberhausen startet. Um 1 Uhr wird der erste Teil in LVR-Industriemuseum eröffnet, um 13 Uhr der zweite in der Panoramagalerie der Lugwiggalerie Schloss Oberhausen. Zu sehen sind bislang unbekannte Fotos von Albert Renger-Patzsch aus den 1930er Jahren sowie Farbaufnahmen von Robert Häusser aus den 1970er und 80er Jahren. Weitere Arbeiten stammen von Karl Hugo Schmölz, Rudolf Holtappel, Bernd und Hilla Becher und anderen.
Infos: www.ruhrkunstmuseen.com


Metropole Ruhr (idr). "Take a Walk on the Wild Side" heißt die erste Premiere der neuen Spielzeit am Theater Hagen. Der gleichnamige Song von Lou Reed und seiner Band The Velvet Underground war Ursprungsinspiration für den theatralischen Rock-Show-Abend, der zugleich Underground-Mitmachparty ist. Die erste Vorstellung findet am 8. September, 19.30 Uhr, statt.
Infos: 
www.theater-hagen.de
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Mit einem Jugendprojekt eröffnet das Theater Oberhausen am 7. September, 19.30 Uhr, die neue Saison. Grundlage von "Fake On Me. Mein digitales Leben analog" sind von Autorin Gesine Schmidt geführte Interviews mit Jugendlichen. Die Geschichten dieser jungen Menschen ergänzen ihren ursprünglichen Aufführungstext. Die musikalische Szenencollage dreht sich darum, wie Jugendliche mit Identitäten in den sozialen Netzwerke spielen. Nächster Termin: 8. September, 19.30 Uhr.
Infos: 
www.theater-oberhausen.de
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Mit einem großen Chorkonzert eröffnen Generalmusikdirektor Tomáš Netopil und die Essener Philharmoniker ihre Sinfoniekonzert-Reihe in der Philharmonie Essen. Am 6. und 7. September, 20 Uhr, bringen der Philharmonische Chor Essen und der Opernchor des Aalto-Theaters Leoš Janáčeks "Glagolitische Messe" zur Aufführung. Außerdem stehen zwei Werke von Ludwig van Beethoven auf dem Programm.
Infos: 
www.philharmonie-essen.de
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Vom 7. bis 9. September feiert Bochum zum zwölften Mal seinen Musiksommer.
Die Top-Acts sind Leslie Clio ("I Couldn't Care Less"), Reinhold Beckmann & Band, ATB, Mike Litt und Macondito. Insgesamt treten rund 1.000 Künstler auf sieben Bühnen in der Innenstadt auf. Die Musikstile reichen von Klassik über Jazz bis hin zu elektronischer Musik.
Infos: 
www.bochumer-musiksommer.de
*
Die "Fair Friends" in der Messe Dortmund richtet vom 6. bis 9. September den Fokus auf nachhaltige Produkte und Dienstleistungen. Neben den Themenschwerpunkten fairer Handel und gesellschaftliche Verantwortung widmet sich die Messe dem Thema nachhaltige Lebensstile. Dabei geht es u.a. um das Upcycling gebrauchter Dinge, aber auch um nachhaltiges Bauen und Wohnen. Testfahrten mit Elektrofahrzeugen ermöglichen Einblicke in die Mobilität von morgen.
Infos: 
www.fair-friends.de

Tausende von Lichtern, Lampions, Kerzen und Leuchtskulpturen illuminieren den Westfalenpark Dortmund beim 60. Lichterfest am 1. September. Eine Musiklounge lädt zum Chillen ein, Tanz, Animation und Artistik gehören ebenfalls zum Programm. Abschließender Höhepunkt ist das große Feuerwerk zu Filmmusik.
Infos: 
www.westfalenpark.de


Dienstag, 4. September 2018

Ruhrgebiet – Freizeit & Kulturelles


Freizeit,
Kulturelles, Tipps


Metropole Ruhr (idr). "Take a Walk on the Wild Side" heißt die erste Premiere der neuen Spielzeit am Theater Hagen. Der gleichnamige Song von Lou Reed und seiner Band The Velvet Underground war Ursprungsinspiration für den theatralischen Rock-Show-Abend, der zugleich Underground-Mitmachparty ist. Die erste Vorstellung findet am 8. September, 19.30 Uhr, statt.
Infos: www.theater-hagen.de
*
Mit einem Jugendprojekt eröffnet das Theater Oberhausen am 7. September, 19.30 Uhr, die neue Saison. Grundlage von "Fake On Me. Mein digitales Leben analog" sind von Autorin Gesine Schmidt geführte Interviews mit Jugendlichen. Die Geschichten dieser jungen Menschen ergänzen ihren ursprünglichen Aufführungstext. Die musikalische Szenencollage dreht sich darum, wie Jugendliche mit Identitäten in den sozialen Netzwerke spielen. Nächster Termin: 8. September, 19.30 Uhr.
Infos: www.theater-oberhausen.de
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Mit einem großen Chorkonzert eröffnen Generalmusikdirektor Tomáš Netopil und die Essener Philharmoniker ihre Sinfoniekonzert-Reihe in der Philharmonie Essen. Am 6. und 7. September, 20 Uhr, bringen der Philharmonische Chor Essen und der Opernchor des Aalto-Theaters Leoš Janáčeks "Glagolitische Messe" zur Aufführung. Außerdem stehen zwei Werke von Ludwig van Beethoven auf dem Programm.
Infos: www.philharmonie-essen.de
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Vom 7. bis 9. September feiert Bochum zum zwölften Mal seinen Musiksommer.
Die Top-Acts sind Leslie Clio ("I Couldn't Care Less"), Reinhold Beckmann & Band, ATB, Mike Litt und Macondito. Insgesamt treten rund 1.000 Künstler auf sieben Bühnen in der Innenstadt auf. Die Musikstile reichen von Klassik über Jazz bis hin zu elektronischer Musik.
Infos: www.bochumer-musiksommer.de
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Die "Fair Friends" in der Messe Dortmund richtet vom 6. bis 9. September den Fokus auf nachhaltige Produkte und Dienstleistungen. Neben den Themenschwerpunkten fairer Handel und gesellschaftliche Verantwortung widmet sich die Messe dem Thema nachhaltige Lebensstile. Dabei geht es u.a. um das Upcycling gebrauchter Dinge, aber auch um nachhaltiges Bauen und Wohnen. Testfahrten mit Elektrofahrzeugen ermöglichen Einblicke in die Mobilität von morgen.
Infos: www.fair-friends.de

Tausende von Lichtern, Lampions, Kerzen und Leuchtskulpturen illuminieren den Westfalenpark Dortmund beim 60. Lichterfest am 1. September. Eine Musiklounge lädt zum Chillen ein, Tanz, Animation und Artistik gehören ebenfalls zum Programm. Abschließender Höhepunkt ist das große Feuerwerk zu Filmmusik.
Infos: 
www.westfalenpark.de


Mittwoch, 29. August 2018

Ruhrgebiet – Freizeit & Kulturelles


Freizeit,
Kulturelles, Tipps


Metropole Ruhr (idr). Die Duisburger Philharmoniker machen die Regattabahn zum Konzerthaus. Am 1. September spielen sie auf einer schwimmenden Bühne "Klassik an der Wedau". Das Vorprogramm startet um 18 Uhr, um 20 Uhr geht's dann richtig los. Musikalisch reicht die Spannbreite von festlicher Barockmusik bis zu Hits aus Filmen und Musicals. Es gibt noch Karten für Stehplätze auf der Uferwiese.
Infos: www.duisburger-philharmoniker.de
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1816 setzte die Fregatte "Medusa" auf dem Weg zur Kolonie Senegal auf eine Sandbank auf. Rettungsboote gab es für Kaufleute und Offiziere, alle anderen wurden auf einem Floß ihrem Schicksal überlassen. Komponist Hans Werner Henze verarbeitete den Stoff zu einem Oratorium über die Menschen der Dritten Welt. Regisseur Kornél Mundruczó "Das Floß der Medusa" inszeniert das Stück für die Ruhrtriennale in der Jahrhunderthalle Bochum zusammen mit dem Proton Theater in einem szenischen Rahmen. Die Premiere am 31. August ist ausverkauft. Für die Vorstellungen am 1. und 2. September, jeweils 21 Uhr, gibt es noch Karten.
Infos: www.ruhrtriennale.de
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Da ist Musik drin: Vom 31. August bis 2. September werden die 31. Gelsenkirchener Jazztage gefeiert. Auf sechs Bühnen in der Innenstadt läuft der Musikmarathon mit mehr als 200 Musikern, die Jazz, Blues und Swing spielen. Mit dabei sind z.B. die niederländische Marching-Band The Juggets, die Old Merry Tale Jazzband aus Hamburg, Steve Yocum und Boris Odenthal und The Huub Jansen Tribute Band. Den Abschluss bestreitet die Beatles Coverband The Barons am Sonntag ab 19 Uhr.
Infos: www.jazz-rolf.de
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Zur "Zeitreise Hagen" lädt das Hagener Freilichtmuseum des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) am 2. September ein. Vor der historischen Fachwerk-Kulisse flanieren Steampunk-Fans in langen Roben und Gehröcken, Korsetts und Zylinder. Dazu gibt es ein stilgemäßes Showprogramm, Aussteller, Händler und Künstler.
Infos: www.aetherangelegenheiten.de/zr/
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Das Campusfest der FernUniversität in Hagen steht am 1. September, ab 16 Uhr im Zeichen der Neuen Deutschen Welle. Es ist einer der Höhepunkte eines Festivals, mit dem in Hagen die musikalische Ära der 80er auflebt. Soziologe Prof. Frank Hillebrandt spricht beim Fest über die wissenschaftliche Perspektive der NDW. Um 21 Uhr tritt dann die Hagener Band Extrabreit auf. Drumherum spielen Musiker im NDW-Zeitgeist. Der Eintritt ist frei.
Infos: www.fernuni-hagen.de
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Tausende von Lichtern, Lampions, Kerzen und Leuchtskulpturen illuminieren den Westfalenpark Dortmund beim 60. Lichterfest am 1. September. Eine Musiklounge lädt zum Chillen ein, Tanz, Animation und Artistik gehören ebenfalls zum Programm. Abschließender Höhepunkt ist das große Feuerwerk zu Filmmusik.
Infos: www.westfalenpark.de


Samstag, 25. August 2018

Reiseinterview - Dänemark


Abenteuer Dänemark
10 Fragen an Sonja Wille

Interview von Dirk Hoffmann / Fotos Sonja Wille

Strand Bovbjerg

 Bovbjerg Fyr (Leuchtturm an der Steilküste)

ONsüd: Hallo, Sie kehren gerade von ihrer Dänemarkreise zurück. Was hat Sie bewogen dieses Land zu besuchen?
Sonja Wille: Ich mag Skandinavien. Dänemark verfügt über schöne Landschaften. Vor allem gefallen mir die Strände und der weite Blick aufs Meer, außerdem liebe ich die Leuchttürme. Gerne wandle ich darüber hinaus auf den Spuren der Wikinger, die dort vor langer Zeit Geschichte schrieben.
ONsüd: Sind Sie gut mit der Anreise zurechtgekommen?
Sonja Wille: Wir sind neun Stunden mit dem Auto gefahren. Die reine Fahrtzeit betrug jedoch nur acht Stunden. Sie verzögerte sich durch einen Stau in Deutschland, einen Aufenthalt an der Grenze und zahlreiche Geschwindigkeitsbegrenzungen in Dänemark.
ONsüd: Haben Sie in einem Hotel übernachtet?
Sonja Wille: Wir haben zwei Wochen in einer schönen Ferienwohnung in Gjelleroddde. einem Stadtteil der kleinen Hafenstadt Lemvig gewohnt. Das war deutlich günstiger und gemütlicher als ein Hotel. Das Beste waren der Kamin, die Terrasse und der Wintergarten.
ONsüd: Konnten Sie sich gut mit den Einheimischen verständigen?
Sonja Wille: Ja, das war einfach, da Deutsch in Dänemark in der Schule gelehrt wird. Viele Dänen sprechen daher meine Sprache. Außerdem sind die meisten Dänen sehr freundlich und offen für Touristen.
Nymindegab, ein ehemaliges Fischerdorf mit Yachthafen
ONsüd: Gab es Momente, in denen Sie Deutschland vermisst haben?
Sonja Wille: Sehr vermisst habe ich meine Freunde und meinen Kater, der von einer sehr liebevollen Person versorgt wurde.

ONsüd: Wenn jemand Sie bitten würde, ihm Empfehlungen zu geben, was er sich in Dänemark unbedingt ansehen sollte, was würden Sie ihm sagen?
Sonja Wille: Ich würde ihm raten sich die Strände und die Leuchttürme anzusehen. Ribe, die älteste dänische Stadt ist sehr empfehlenswert. Auch wenn ich dieses Mal nicht dort war, ist die Hauptstadt Kopenhagen mit der Meerjungfrau am Strand immer eine Reise wert. Darüber hinaus gibt es auch noch das Legoland Billund.
ONsüd: Gab es in diesem Urlaub etwas, von dem Sie sagen würden, dass es ihnen nicht gefallen hat?


Marktplatz in Ribe, der ältesten Stadt Dänemarks
(die Geschichte dieserStadt lässt sich bis ins 8. Jahrhundert zurückverfolgen)


Sonja Wille: Verglichen mit Deutschland finde ich die Lebensmittelpreise sehr hoch. Eine Tafel Schokolade kostet umgerechnet 4 Euro. Restaurants sind ebenfalls recht teuer. Die Menschen in Dänemark verdienen deutlich mehr Geld als die Menschen in Deutschland, dadurch kommen sie mit den teuren Preisen besser zurecht als Touristen. Auch eine Postkarte zu verschicken habe ich gegen meine Gewohnheit unterlassen, da mir auch das Porto mit 4 Euro zu teuer schien.
Windmühle auf der Nordseeinsel Mandö an der Westküste Jütlands
 (Mandö ist die einzige dänische Gezeiten- Insel)
ONsüd: Können Sie jetzt spontan sagen, ob Sie noch einmal nach Dänemark reisen würden?
Sonja Wille: Ja, ich könnte es mir definitiv vorstellen, würde mir aber meine Lebensmittel aus Deutschland mitbringen.
ONsüd: Wenn Sie sich dafür entscheiden würden noch einmal zu reisen, würden Sie etwas anders machen als dieses Mal?









Leuchtturm Lodbjerg Fyr im Nationalpark Thy








Sonja Wille: Ich würde mir ein paar andere Orte ansehen, die ich dieses Mal nicht besucht habe.
ONsüd: Gibt es noch ein anderes Land, welches Sie gerne bereisen würden?
Sonja Wille: Sehr gerne mag ich Irland, Griechenland, Ägypten oder es gibt auch in Deutschland noch einige Orte, die es sicher lohnt zu besuchen.


Vejlby Klit Strand









Nationalpark Tyboron an der Nordspitze der Landzunge Harboere Tange


Mittwoch, 22. August 2018

Ruhrgebiet - Freizeit & Kulturelles

ONsüd-Bild: RTG Kreklau
Das ist Kult: Ruhrgebiet feiert am Samstag zum zweiten Mal seine Trinkhallen-Tradition


Oberhausen/Metropole Ruhr (idr). Ein Hoch auf die Bude: Am 25. August feiert das Ruhrgebiet mit rund 250 Künstlern an 50 Programm-Buden zum zweiten Mal den Tag der Trinkhallen. Zusätzlich haben sich rund 150 weitere Kioske mit einem eigenen Beitrag angemeldet. Die Besucher erwartet zwischen 15 und 22 Uhr ein bunter Mix unterschiedlichster Darbietungen. 
Fünf Programmsparten verteilen sich auf die Trinkhallen. Neu dabei sind in diesem Jahr u.a. die Filmbuden. An ihnen zeigt Interkultur Ruhr unter dem Titel "Schmelztiegel Ruhrgebiet – Alltag schreibt Geschichte" private Familienfilme der 1940er bis 1980er Jahre. Das Begleitprogramm reicht von Bläsermusik bis zum Salsa-Workshop. 
Auch die Poetry Slam-Szene der Metropole Ruhr ist beim Büdchen-Feiertag dabei. Insgesamt präsentieren in sieben Städten mehr als 50 Poetry-Slammer ihre Werke. Daneben gibt's Programm rund um weitere Themen wie Fußball, Musik und Kleinkunst.
Auf einer Faltkarte finden sich die teilnehmenden Trinkhallen, eine Programmübersicht sowie die von der RTG konzipierten Radrouten. Letztere sind zudem unter www.tagdertrinkhallen.ruhr/radrouten als GPS-Download verfügbar. Geführte Radtouren sind in diesem Jahr ebenfalls möglich.
Veranstalter des Tags der Trinkhallen ist die Ruhr Tourismus GmbH (RTG). Der Regionalverband Ruhr (RVR) und das NRW-Kulturministerium fördern die Veranstaltung

Dienstag, 21. August 2018

Ruhrgebiet – Freizeit & Kulturelles


Freizeit,
Kulturelles, Tipps


Metropole Ruhr (idr). Ausgehend von ihrer eigenen Biographie als schwarzafrikanische lesbische Mutter setzt Mamela Nyamza sich in ihrer neuen Arbeit "Black Privilege" mit Südafrika auseinander. Dabei geht es der Tänzerin und Choreografin um die Scheinheiligkeit der Gesellschaft, in der jeder permanent be- und verurteilt wird. Das Stück wird vom 22. bis 25. August, jeweils 20 Uhr, bei PACT Zollverein in Essen erstmals außerhalb von Südafrika gezeigt. Es ist ein Auftragswerk der Ruhrtriennale.
Infos: www.pact-zollverein.de und www.ruhrtriennale.de
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Mit einem großen Orchesterkonzert startet die Philharmonie Essen am 26. August, 19 Uhr, in die neue Saison: Wenige Tage bevor Yannick Nézet-Séguin sein Amt als Musikdirektor der Metropolitan Opera New York antritt, ist er im Alfried Krupp Saal mit dem Rotterdam Philharmonic Orchestra zu erleben, das in diesem Jahr sein 100-jähriges Bestehen feiert. Mit Werke von Haydn, Tschaikowski und Liszt schlägt das Programm einen Bogen von der Klassik zur Romantik.
Infos: www.philharmonie-essen.de
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Ihren Saisonabschluss feiern die Dortmunder DJ-Picknicks mit einem Festival. Das Summersounds Hoeschpark Open Air am 25. August, 14 bis 23 Uhr, verspricht ein abwechslungsreiches Programm mit mehr als 100 Akteuren auf drei Live-Bühnen und fünf DJ-Floors. Headliner sind das Pop-Trio Chai Khat aus Essen und der Bochumer Figur Lemur. Zahlreiche Sportangebote und Aktionen, eine Silent-Disco und ein Streetfood-Biergarten runden das Angebot ab. Der Eintritt ist frei.
Infos: www.djpicknick.de
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"Höchste Zeit - Vier Heldinnen im Hochzeitsrausch", heißt die neue Eigenproduktion des Ebertbades in Oberhausen unter der Regie von Gerburg Jahnke. Vom 24. August bis 16. September läuft dort die bunte Revue über Liebe, Fremdgehen, Treue und Blödheit, über Zweisamkeit und Verlassenwerden - und über Freundschaft. Dabei rauschen vier Damen statt in eine wilde Vor-Ja-Wort-Party in die chaotischste Nacht ihres Lebens - und das in einem Hotelzimmer in Oberhausen.
Infos: www.ebertbad.de
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Die Tische sind bald wieder gedeckt: für das Nightlight-Dinner auf der Bahnhofstraße in Herne. Am 24. August können Besucher bereits zum 18. Mal an der 700 Meter langen Picknicktafel Platz nehmen. Jeder kann Essen mitbringen oder vor Ort kaufen. Für Unterhaltung sorgen zahlreiche Walkacts, Kleinkunst und Musik.
Infos: www.herne.de/Kultur-und-Freizeit


Reiseinterview - Malta


Inselurlaub im Mittelmeer
- ein Reisebericht -
10 Fragen an Jennifer Jörß

Interview von Sebastian Pokojski / Fotos Jennifer Jörß


ONsüd: Hallo, Sie waren das erste Mal für zwei Wochen auf Malta. Was fasziniert Sie so an der Inselgruppe, dass Sie dorthin reisten?
Jennifer Jörß: Ich habe nach einem Urlaubsziel gesucht, das mit dem Flugzeug schnell erreichbar ist und auch schönes Wetter verspricht- Malta liegt in der Nähe von Nordafrika (Tunesien), somit war es jeden Tag sehr heiß dort, aber in dem teilweise türkisfarbenen Meer konnte man sich super abkühlen. Außerdem gefiel es mir sehr, dass man auf Malta eine Mischung aus einfach nur chillen, Action, Party und Kultur hatte. Valletta – die Hauptstadt von Malta- ist übrigens auch Europäische Kulturhauptstadt 2018 und somit einen Besuch auf jeden Fall wert.







ONsüd: Wie sind Sie dorthin gekommen?
Jennifer Jörß: Die Insel Malta erreicht man am besten mit dem Flugzeug und man fliegt sogar gar nicht lange, da der Flug nur 2 Stunden und 25 Minuten dauert.

ONsüd: War es schwierig von Deutschland auf Malta umzuschalten?
Jennifer Jörß: Bei der Ankunft auf Malta ist mir erstmal bewusst geworden, dass Linksverkehr herrscht- zum Glück musste ich nicht selber Auto fahren, denn das hätte nur Chaos gegeben. Generell ist Malta verkehrsreich, obwohl die Insel nur 27 km lang und 14,5 km breit ist, sodass es trotz der kleinen Insel zu Stau kommen kann.

ONsüd: Konnten Sie sich gut mit den Einheimischen verständigen?
Jennifer Jörß: Wer gut Englisch sprechen kann, sollte auf Malta keine Probleme haben, sich zu verständigen, denn Englisch ist die zweite Amtssprache auf Malta.
Des Weiteren wird von den Einheimischen Maltesisch gesprochen- damals wurden noch arabische Buchstaben für die Sprache Maltesisch verwendet, bis diese dann irgendwann durch lateinische Buchstaben ersetzt wurden, da sich das maltesische Volk mehr dem Westen Europas anpassen wollte.

ONsüd: Gab es Momente, in denen Sie Deutschland vermisst haben?
Jennifer Jörß: Ich muss zugeben, an manchen Stellen habe ich schon Deutschland vermisst, z.B. in Sachen Pünktlichkeit nehmen es die Malteser nicht so eng- da kann man dann schon mal eine halbe Stunde auf sein Powerboat zu der kleinen Nebeninsel Comino warten, aber das Warten hat sich auf jeden Fall gelohnt! (vgl. Fotos)


ONsüd: Wenn jemand Sie bitten würde, ihm Empfehlungen zu geben, was er sich auf Malta unbedingt ansehen sollte, was würden Sie ihm sagen?
Jennifer Jörß: Am besten hat mir die Blaue Lagune auf der kleinen Nebeninsel Comino gefallen. Diese kann man am besten mit einem Boat erreichen- wir sind mit einem Powerboat dorthin gefahren und waren sehr schnell dort, da dies 85 km/h fährt, also wer etwas Action mit Musik und Sprüngen auf dem Wasser möchte, ist auf diesem Boat bestens aufgehoben! Das Wasser bei der Blauen Lagune ist einfach nur traumhaft! Glasklar und türkisfarben- was will man mehr?! Für alle Taucher ist dies auch ein schöner Ort, um zu schnorcheln und die Unterwasserwelt zu erkunden J Man kann dort auch von Klippen springen und in die Kristalllagune schwimmen. Empfehlenswert und außergewöhnlich war zudem der Ananas-Cocktail, super lecker und ein Eyecatcher – ein kleiner Tipp am Rande: mit Gruppen gibt es eine Preisermäßigung.
Jedoch hat mir Valletta auch sehr gut gefallen- die kleinen Gassen mit den bunten Türen und kleinen Restaurants, in denen Menschen aus den verschiedensten Ländern zusammenkommen, um den Abend ausklingen zu lassen. Jedes Gebäude ist auf seine eigene Art und Weise einzigartig, da die Türen und Fenster in unterschiedlichen Farben gestrichen sind. Spontan sind wir dort auch noch an einem alten Open-Air Theater vorbeigekommen, in welchem man von außen einen kurzen Einblick bekommen hat.





Als wir vor Ort waren, hatten wir das Glück, dass zu dieser Zeit Robin Schulz im Cafe del Mar und Rita Ora sowie Martin Garrix auf dem Summer Daze Malta aufgetreten sind- es war einfach der Hammer und niemand hatte damit gerechnet! Malta ist somit immer für eine Überraschung gut!

In dem Viertel Paceville – auch als Partyviertel bekannt- kann man übrigens sehr gut Party machen, da dort zahlreiche Clubs und Bars aneinandergereiht sind.

Wer in den Sonnenuntergang segeln möchte, kann mit Mehreren einen Katamaran mieten und den wunderschönen Sonnenuntergang auf dem Meer genießen.

Die weitere Nebeninsel Gozo erreicht man mit der Fähre und ist ebenso empfehlenswert, da sie in Sachen Natur auch viel zu bieten hat, wie z.B. die Blaue Grotte oder den schönen roten Sandstrand J






ONsüd: Gab es im Urlaub etwas, von dem Sie sagen würden, dass es Ihnen nicht gefallen hat?
Jennifer Jörß: Wer lange Haare hat und leichte Locken, wird sich so wie ich mit der Luftfeuchtigkeit nicht anfreunden, da die Haare machen, was sie wollen.
Darüber hinaus kann man ein 4-Sterne Hotel auf Malta mit einem auf Fuerteventura hinsichtlich des Essens nicht vergleichen- da haben 4 Sterne Hotels in Spanien leider mehr zu bieten.


ONsüd: Können Sie jetzt spontan sagen, ob Sie noch einmal nach Malta reisen würden?
Jennifer Jörß: Ganz klar würde ich nochmal nach Malta reisen- ich bin immer noch von dem türkisfarbenen Meer geflasht! Und da die Insel nicht so groß ist, kann man immer spontan je nach Lust und Laune entscheiden, was man unternehmen möchte- entweder nur chillen oder doch Action, Kultur, Party oder Shoppen?

ONsüd: Wenn Sie sich dafür entscheiden würden noch einmal nach Malta zu reisen, würden Sie etwas anders machen als letztes Mal?
Jennifer Jörß: Ich würde alles genauso machen wie vorher- nur würde ich eindeutig öfter zu der Blauen Lagune fahren, weil es dort einfach nur traumhaft war! J

ONsüd: Gibt es noch ein anderes Land, in welches Sie reisen würden?
Jennifer Jörß: Da ich ein Weltenbummler bin, gibt es noch einige Länder, in die ich gerne reisen möchte- Australien ist z.B. ein großer Traum von mir!