"Musik ist meine allergrößte Leidenschaft" Newcomerin CARO WINTER in ihrer Heimat auf der Bühne Musik begleitet Caro Winter schon ihr ganzes Leben: Sie hat im Kinderchor gesungen und sich selbst Gitarre und Klavier beigebracht. Ihr Debüt in Recklinghausen hat sie am 12. Juli im Rahmen der Europameisterschaft. ONsüd-Bild: SUMMERFIELD BOOKING Sebastian Pokojski : Caro, du hast demnächst einen Auftritt in deiner Heimat. Wie hoch ist die Vorfreude, in Recklinghausen aufzutreten? Caro Winter : Ich freue mich extrem! Die Auftritte in der Heimat sind was ganz besonderes. Es sind bekannte Gesichter, die man im Publikum sieht und es ist einfach eine andere Atmosphäre. Ein Gefühl von „zuhause sein“. Niemals hätte ich gedacht, dass ich mal in meiner Heimat auf der Bühne bei Veranstaltungen performen darf! Sebastian Pokojski : Wie sind bis dato deine Erfahrungen in der Musikbranche, seitdem du als CARO WINTER durchgestartet bist? Caro Winter : Ich habe schon einige Erfahrungen in d...
In 80 39 Tagen um die Welt von Rita Nowak (Text & Fotos) Mein Ziel war Pitcairn. Pitcairn – noch nie gehört? Wenn ich von meinem Ziel erzählte, wusste fast niemand wo das zu verorten war. Wenn ich aber fragte, ob die Meuterei auf der Bounty bekannt sei, dann hatten die meisten eine Vorstellung. Also Pitcairn liegt einsam in der Südsee, auf etwa 130 Grad Ost und 25 Grad Süd und hat etwa 40 Einwohner. Diese Einwohner sind überwiegend die Nachfahren dieser Meuterer und ihrer polynesischen Begleiterinnen. Pitcairn bildet mit drei weiteren unbewohnten Atollen (Henderson, Ducie, Oeno) das letzte britische Überseegebiet im Pazifik. Es gibt daher so eine eigene britische Postleitzahl, obwohl es eigene Briefmarken herausgibt. Das Meeresschutzgebiet um die Inseln beträgt 840.000 (!) qkm. Die Pitcairninseln sind die einzige Inselgruppe der Welt, die als International Dark Sky Sanctuary ausgewiesen wurde. Das bedeutet, die Pitcairninseln haben einen außergewöhnlich atemberaub...
Klein-Deutschland in New York Ein Reisebericht von Rita Nowak (Text & Fotos) Im März diesen Jahres war ich zur Sitzung der UN-Frauenrechtskommission in New York. In der Ständigen Vertretung fand ich einen Stadtplan mit Angaben zu Spuren von Klein-Deutschland in New York. In der „Freizeit“ machte ich mich auf die Suche. Hier mein Bericht: Die USA war immer ein Land für Auswanderer und auch ein Sehnsuchtsort um Armut, politischer und religiöser Verfolgung zu entgehen. Nach einem Census geben 44 Mio. Amerikaner an, deutsche Vorfahren zu haben. Selbst der derzeitige Präsident hat noch Verwandtschaft in Kallstadt (Rheinland-Pfalz) Viele deutsche Einwanderer kamen über Ellis Island nach New York und in die USA. Einige blieben, andere zogen weiter Richtung Westen. Klein-Deutschland („Little Germany“) war im 19. Jahrhundert eines der größten deutschen Viertel in New York City. Es befand sich hauptsächlich auf der Lower East Side von Manhattan, insbesondere in den Vierteln rund um die heuti...