Emscherkunst


Emscherkunst 2016 endet am Wochenende
 260.000 Besucher kamen

Dortmund/Metropole Ruhr (idr). Rund 260.000 Besucher lockte die diesjährige Ausgabe der Open-Air-Ausstellung Emscherkunst unter dem Motto "Entdecke die Kunst – erlebe die Veränderung" an die Emscher zwischen Holzwickede, Dortmund und Herne.

ONsüd-Bild: Dirk Monka

24 aktuelle Arbeiten der zeitgenössischen Kunst waren während Emscherkunst 2016 im Landschafts- und Stadtraum entlang der Emscher zu erleben: Neben neun Arbeiten, die aus den Jahren 2010 und 2013 in neuem Kontext übernommen wurden, interpretierten 15 neue Arbeiten die Transformation der Landschaft. Mindestens vier Kunstwerke bleiben nach Ausstellungsende erhalten. So wird der Emscherquellhof in Holzwickede dauerhaft zum Standort von "The Insect Societies (part 1)" des Schweden Henrik Håkansson. Er hatte überdimensionale Bienenhäuser geschaffen, die sich mit dem Thema Nachhaltigkeit und Ökologie auseinandersetzen.
Zwei der drei Skulpturen der Serie "Spirits of the Emscher valley" des Künstlerpaares Lucy und Jorge Orta bleiben im Dortmunder Stadtteil Hörde erhalten, über eine dritte wird noch entschieden. Raumlabors begehbare Installation "Zur kleinen Weile" ist für mindestens fünf weitere Jahre in Dortmund-Dorstfeld zu sehen. Der "Black Circle Square" des Italieners Massimo Bartolini  bleibt als eine neue Landmarke am Hochwasserrückhaltebecken Dortmund/Castrop-Rauxel erhalten. Nevin Aladags "Wellenbrecher" bleiben ebenfalls zunächst vor Ort. Noch nicht entschieden ist über den Verbleib der "Kunstpause" des atelier le baltos.
Eine Sonderrolle nimmt die beliebte Brückeninstallation "Warten auf den Fluss" ein: Sie bleibt über den Winter am Wasserkreuz in Castrop-Rauxel stehen und wird verschlossen. Im kommenden Jahr wandert die Brücke dann zur Grünen Hauptstadt Europas 2017 nach Essen – zurück an ihren allerersten Standort in Essen-Altenessen während der Kulturhauptstadt RUHR.2010. Alle anderen Kunstwerke werden in den Tagen nach Ausstellungsende abgebaut.
Die internationale Ausstellung Emscherkunst fand in diesem Jahr vom 4. Juni bis zum 18. September bereits zum dritten Mal statt. Ein 50 Kilometer langer Kunstparcours zog sich von Holzwickede und Dortmund über Castrop-Rauxel bis nach Recklinghausen und Herne. Die Schau begleitet als Triennale den Umbau des Abwasserflusses durch die Emschergenossenschaft hin zu einer natürlichen Flusslandschaft. Bei ihrer Erstauflage im Kulturhauptstadtjahr war die Emscherkunst mit 200.000 Besuchern das größte Kunstprojekt im öffentlichen Raum des Ruhrgebiets. Das NRW-Kulturministerium fördert die von Emschergenossenschaft, Urbane Künste Ruhr und Regionalverband Ruhr veranstaltete Ausstellung.
Infos unter www.emscherkunst.de

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