Freizeit & Kultur im Revier

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Metropole Ruhr (idr). Giuseppe Verdis Oper "Otello" feiert am 26. März, 18 Uhr, Premiere im Opernhaus Dortmund. In Regie von Intendant Jens-Daniel Herzog und unter musikalischer Leitung von Generalmusikdirektor Gabriel Feltz sind Tenor Lance Ryan als Otello und Sopranistin Emily Newton als Desdemona zu sehen. Herzog sieht in dem Titelhelden den Fremden, den eine Gesellschaft braucht, wenn sie in Schwierigkeiten gerät und jemand die Drecksarbeit machen muss. Er wird erst zum Helden gemacht, um später umso grausamer wieder aus seiner Höhe herabzustürzen.
Infos: www.theaterdo.de
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"The vital unrest" - das ist die Kraft, die alles in Bewegung hält, die Quelle aller Kreativität. Woher kommt diese Kraft? Was entzündet sie? Diesen Fragen geht Bridget Breiner in ihrem neuen zweiteiligen Ballettabend am Gelsenkirchener Musiktheater im Revier nach. Die Ballettdirektorin entwickelt die Choreografie aus der sogenannte Orgelsinfonie c-Moll von Camille Saint-Saëns und der speziell für diesen Ballettabend geschriebenen "Response" des lettischen Komponisten Georgs Pelēcis. Premiere ist am 25. März, 19.30 Uhr, im Großen Haus.
Infos: www.musiktheater-im-revier.de
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Die New York Philharmonic - eines von Amerikas Big Five-Orchestern - gastiert am 26. März, 17 Uhr, in der Philharmonie Essen. Unter Leitung seines aktuellen und demnächst scheidenden Musikdirektors Alan Gilbert spielen die Musiker Gustav Mahlers Sinfonie Nr. 4 G-Dur und Béla Bartóks "Musik für Saiteninstrumente, Schlagzeug und Celesta". Als Solistin tritt Sopranistin Christina Landshamer auf.
Infos: www.philharmonie-essen.de.
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"Humboldt dankt, Adenauer dementiert" - unter diesem Titel zeigt die Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung vom 25. März bis 8. Oktober erstmals bedeutende Schriftstücke aus dem Bestand des Historischen Archivs Krupp. 44 historische Dokumente sind in der Villa Hügel zu sehen - darunter ein Dankesschreiben des Forschers und Entdeckers Alexander von Humboldt für erhaltene Geburtstagsgrüße sowie ein Brief Kaiser Wilhelms II. an die erst 16-jährige Konzernerbin Bertha Krupp. Die Dokumente spiegeln den Wandel der Kulturtechnik des Schreibens in zwei Jahrhunderten wider.
Infos: www.villahuegel.de
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Basteln, Bauen, Erfinden, Experimentieren und Upcyceln: Beim Kreativ-Festival Maker Faire am 25. und 26. März in der DASA in Dortmund zeigen mehr als 60 Teams, was Garagen, Werkzeugkisten und Haushaltszubehör so hergeben. Tüftler und Bastler begeistern Kinder und Erwachsene auf eine kreative und spielerische Weise für Wissenschaft, Technik und Werken. Dazu gibt's ein Workshop-Programm: Besucher können einen Hamster programmieren, ein Flackerkerzenlicht bauen und Bauklötzen das Laufen lehren.
Infos: www.makerfaire-ruhr.com
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"Listening Session" heißt eine neue Gesprächs- und Clubreihe, die den Fokus auf interkulturelle Pop- und Clubmusik richtet. Bei der Auftaktveranstaltung "Off the Record" am 24. März, 20.30 Uhr, in der Bar "Goldkante" in Bochum dreht sich alles um musikalische Szenen des arabischen Sprachraums und die zeitgenössischen Praxis des Schallplattensammelns. Jannis Stürtz (Habibi Funk, Berlin) hat auf seinen Reisen durch Nord-Afrika und den mittleren Osten seltene Aufnahmen aus Jazz, Funk, traditioneller und Disco-Musik ausgegraben, und Ernesto Chahoud (Beirut Groove Collective) stellt psychedelische libanesische und armenische Musik der 70er Jahre vor. Auf dem Programm stehen Gespräche und DJ-Sets. Die "Listening Session" wird präsentiert vom Programm Interkultur Ruhr von Regionalverband Ruhr (RVR) und Land NRW sowie von Cómeme Records.
Infos: http://www.interkultur.ruhr

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